Mudras 

.... um unseres Inneres auszudrücken. 

Jegliche Haltung des Körpers um Gefühle oder Energien auszudrücken wird ‚Mudra‘ genannt. Auch das was wir so häufig tun, das sitzen. 

 

Durch mudras werden Energien oder Energieströme geleitet, in eine Richtung gewiesen und Die beiden Energiekanäle Ida und Pingala dürfen sich ausgleichen. Sie können überall im täglichen Leben angewandt werden, nicht nur auf der Matte. 

 

Es gibt Gesichts mudras um unsere Gefühle dort auszudrücken -> Mukha MUDRA 

 

Hasta für die Hand 

BANDHA für die dammregion 

Kaya für den ganzen physischen Körper 

Sirsha für den Kopf 

 

Nehmen wir die Hand (hasta) 

Jeder Finger ist einem Element zugeordnet: 

 

Der Daumen -> Feuer 

Zeigefinger -> Luft 

Mittelfinger-> Raum / Äther 

Ringfinger -> Erde 

Kleiner Finger -> Wasser 

 

Wenn wir die Finger sich berühren lassen, können wir die Elemente sich ausgleichen lassen oder sich zentrieren. 

Wenn 2 Finger sich berühren, wird das zugehörige ‚dosha‘ einen Einfluss nehmen und kann sich balancieren. 

 

Desweiteren haben die Finger auch eine mehr sinnliche Betrachtung: 

 

Der Daumen steht für die universelle Seele, das göttliche, das paramatva 

Der Zeigefinger für die individuelle Seele, auch für unser Ego. 

Der Mittelfinger für sattva, die Reinheit 

Der Ringfinger für Rajas, der Antrieb 

Der kleine für Tamas für die Trägheit, das schwere, das erdende 

 

Wenn wir zb das ‚chin mudra‘ ausüben 

Zeigefinger an den Daumen 

Verbeugt sich unser Ego vor dem göttlichen (wenn der Zeigefinger eingerollt ist) 

Wenn die Spitzen sich aber berühren, verbinden wir uns mit dem göttlichen was ideal für Meditation oder asanas ist, es steigert die Energie. 

Beim Chin MUDRA sollten die Handflächen immer nach oben zeigen und die Handrücken entspannt auf den Knien. 

Chin ist ein sehr bewusstes MUDRA, was Seelen verbinden lässt. 

Eine kurze Übersicht über mudras: 

#anjalimudra 
Die heilige Geste - zur Begrüßung und zum Dank 
#mudra #geste #dank #begrüßung 
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#dhyanamudra 
Wird normalerweise zur #meditation gemacht und die Hände liegen dabei auf dem Schoß. Die Hand, mit der du schreibst, ist oben 
Beide Handflächen sollten noch oben geöffnet sein (empfangend) 
Die Spitze der Daumen berühren sich 
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#chinmudra 
Dein Ego verbeugt vor dem / deinem göttlichen. 
#ego #gott #göttlich #god 
Es verbindet Seelen und Energien #connect #energy #souls 
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#jnanamudra 
Für die Weisheit 
Handflächen nach unten 
Zeigefinger in die daumenkule #weisheit #wisdom 
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Das sitzen und die Handflächen auf den Knien zu spüren, bündelt unsere eigene Energie so sehr dass wir bewusster atmen können. Hierfür ist das #adimudra Oder auch das #anfang MUDRA gedacht. 
Mache einfach Fäuste mit den Daumen nach innen und lege sie auf die Oberschenkel. 
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Wenn beide Fäuste sich berühren und du deine Ellenbogen aktivierst, entsteht das #brahmamudra #brahma - das MUDRA für die vollkommene yogische Atmung. 

#granthitamudra #mudra #knotenMudra 
Wir alle haben Knoten in unserem Energiekörper, diese gilt es zu finden und somit zu lösen. Auflösen. 
Eine kleine Hilfe gibt uns das granthita MUDRA. 

Namaste 🙏🏻 

Bandhas 

... auch als Verschlüsse bekannt 

... um das Prana (Lebensenergie) an gewissen Stellen im Körper zu halten, zu fokussieren. Denn dann ist nur diese Stelle mit Prana versorgt und kann sich hier ausdehnen. 

Wir können diese Verschlüsse auch als Knoten-Öffner sehen: 

Im menschlichen physischen Körper haben wir 3 granthis (Knoten): 

  • unterhalb des Nabels - mit den Chakren muldadhara und svadisthana verbunden für BRAHMA 
  • Oberhalb des Nabels - mit Manipura und anahata verbunden für VISHNU
  • über dem Herzen - mit visuddha und Ajna verbunden für RUDRA

 

Gupta ist das Geheimnis - in / an den Knien - das Knie arbeitet wie ein Magnet, Energien steigern sich hier ständig, Energien fließen, hier sind alle mudras vorhanden. 

Hier kannst du die Energien komplett einsetzen. 

 

Es gibt 4 Hauptverschlüsse im physischen Körper: 

(1) Jalandara Bandha 

Verschluss der Kehle 

Für den rudra Knoten zu öffnen. 

Öffnet automatisch vissudha und ajna 

Balanciert Ida und pingala

Balanciert die Chakren 

Bringt eine melodische Stimme mit sich 

Mentale und physische Stabilität 

 

(2) uddiyana bandha 

Verschluss des Unterleibs 

Für den Vishnu Knoten zu öffnen. 

Öffnet automatisch manipura und anahata 

Bringt Stabilität in unsere Emotionen 

Hebt uns an (emotional und physisch) 

Nur bei bahir kumbhaka auszuüben (mit geleerten Lungen Luft anhalten)

 

(3) moola bandha 

Verschluss des perineums 

Öffnet den Brahma Knoten. 

Öffnet automatisch muladhara und svadisthana 

Kann die Kundalini Energie erwecken 

Für die Tantra Yogis das wichtigste bandha 

Stärkt den Geist und das sexualgefühl 

 

(4) Maha Bandha

Der große Verschluss 

Alle 3 bandhas gemeinsam praktizieren 

Stimuliert alle 6 Chakren 

Nur mit bahir kumbhaka auszuüben 

 

Die Aufgabe des Hatha Yogas endet mit dem Maha bandha - hatha Yoga dient das ajna chakra zu öffnen. 

Hier treffen sich Ida und Pingala und sushumna wirkt aktiviert, die Energie geht abwärts und die Kundalini kann aufgeweckt werden. 

Hatha Yoga endet mit der Befreiung, und aktiviert die Prana-Energie. 

Hatha Yoga ist der Beginn, es hilft Energien zu kombinieren, arbeitet mit der Prana Energien, mit Chakren, den Nadis und den Koshas 

Es gleicht die Energien aus wie HA und THA 

 

Namaste 🙏🏻